Immer mehr Arztpraxen bieten eine klimasensible Beratung für Patienten an. Inhalte sind u.a.
- Verhalten bei Hitze
- Sonnenschutz
- Medikationsplanüberprüfung bei Hitze
Verhalten bei Hitze
Hitze bedeutet immer einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Auch wenn Aufgrund einer Herzerkrankung eine Einschränkung der Flüssigkeitszufuhr auf z.B. 1,5 Liter ausgesprochen wurde (im Zweifel fragen Sie Ihren Arzt), reicht diese Menge bei mehr als 30 Grad Außentemperatur nicht aus. Bleiben Sie im Schatten, Lüften Sie die Wohnung am frühen Morgen und schließen und verdunkeln Sie die Fenster. Tragen sie luftige Kleidung, den Einkauf am frühen Morgen erledigen, bevor es heiß wird. Bleiben Sie zwischen 11 und 16 Uhr in der Wohnung. Die Stadt Nürnberg hat einen Klimaatlas für gekühlte Orte. Wer die Möglichkeit hat, sollte eine Klimaanlage installieren lassen. dann haben Sie einen gekühlten Raum und können besser Atmen und Schlafen.
Sonnenschutz
Nicht nur Kinder benötigen Sonnenschutz in Form von Kopfbedeckung, Sonnenbrillen, Sonnenschutzcreme und Meiden der starken Sonnenbelastung in der Mittagszeit. Gerade für ältere Mitbürger ist Kopfbedeckung und Sonnenschutzcreme an nicht bedeckten Körperteilen wichtig. Nutzen Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (bevorzugt 50).
Medikationspläne
In den warmen Sommermonaten sollte die Medikation überprüft werden auf die mögliche Reduzierung von harntreibenden oder blutdrucksenkenden Medikamenten. Gerade in den warmen Monaten nehmen Kreislaufschwächen durch Flüssigkeitsmangel und niedrigen Blutdruck zu. In der kühleren Jahreszeit kann die Medikation wieder aufgenommen werden. Auch sollte auf Medikamente verzichtet werden, die die Haut lichtsensibel machen wie einige Antibiotika und einige Blutdruckmittel. Bitte fragen Sie bei Ihren behandelnden Ärzten.
